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Tipps zum Abbilden von Netzwerken in einem Netzplandiagramm

Eine Frau hält einen Becher und blickt aus einem Fenster, das mit Grafiken eines globalen Netzwerks bedeckt ist

Ein Netzplandiagramm hilft Organisationen und Teams dabei, zu visualisieren, wie Geräte wie Computer und Netzwerke wie Telekommunikationsnetze zusammenarbeiten. Netzplandiagramme helfen dabei, ein Bild davon zu zeichnen, wie diese operativen Netzwerke funktionieren, und sie identifizieren Komponenten wie Router, Firewalls und Geräte und zeigen visuell, wie sie sich überschneiden. Dieser Entwurf dient als Fahrplan, damit Fachkräfte Dinge wie Probleme und Fehler verstehen und beheben, Netzwerke erweitern und Sicherheit und Compliance aufrechterhalten können. 

 

Ihre Organisation kann Netzplandiagramme so detailliert oder so umfassend nutzen, wie es nötig ist, und dabei einzelne Geräte, eine einzelne Anwendung oder nur Bereiche anzeigen, in denen Dienste vorhanden sind. 

Ein Flussdiagramm, das ein Netzwerk aus verschiedenen Geräten wie Computern, Druckern und Servern zeigt, die über eine zentrale Cloud verbunden sind.

Warum Netzplandiagrammdesign verwenden 

Ganz gleich, ob Sie ein vorhandenes Netzwerk aktualisieren oder ein neues planen: Mit der Möglichkeit, Netzwerke zu visualisieren, können Sie sehen, wie und wo Interaktionen stattfinden, Komponenten nachverfolgen und Optionen erkunden. Außerdem kann das Erstellen von Netzwerkdiagrammen dabei helfen:

  • Fehler, Störungen und Probleme beheben
  • IT-Chaos vermeiden
  • Verwalten von Sicherheit und Compliance
  • Die Schritte zum Abschließen eines Projekts skizzieren
  • Netzwerkbezogene Projekte bei Stakeholdern verkaufen
  • Interne und externe Kommunikation dokumentieren
  • Potenzielle Anbieter können Ausschreibungsanfragen erhalten, ohne sensible oder vertrauliche Informationen einzubeziehen

Logische und physische Netzplandiagramme im Vergleich 

Es gibt zwei Arten von Netzplandiagrammdesign: logisch und physisch. Daher ist es wichtig, die Unterschiede zu verstehen, damit Sie für jeden Aspekt Ihrer Organisation die passende Art der Abbildung wählen können.  

Logisch

Ein logisches Netzplandiagramm veranschaulicht den Informationsfluss durch ein Netzwerk und zeigt, wie Geräte miteinander kommunizieren. Es umfasst in der Regel Elemente wie Subnetze, Netzwerkobjekte und Geräte, Routingprotokolle und Domänen, Sprachgateways, den Datenverkehr und Netzwerksegmente. In logischen Netzplandiagrammen gibt es für kleine, mittelgroße und große Netzwerke verschiedene Ansätze, bei denen Vorlagen für Netzwerkdiagramme hilfreich sein können.  

Physisch

Stellen Sie sich die physische Netzwerkabbildung wie einen Grundriss vor. Sie zeigt alle physischen Aspekte und die Anordnung des Netzwerks, einschließlich Ports, Kabel, Racks und Server sowie aller anderen zutreffenden Hardware oder Geräte. 

Beide Arten von Netzplandiagrammen haben ihre Berechtigung, und wahrscheinlich werden Sie beide verwenden. Welche Sie verwenden und wann, hängt ganz von Ihrer Netzwerktopologie ab. 

Topologie

Topologie bezeichnet die Anordnung der physischen oder logischen Aspekte Ihres Netzwerks. Es gibt eine Vielzahl von Topologie-Varianten, die jedoch im Allgemeinen auf vier Grundformen zurückgehen: Bus, Ring, Stern und Mesh.

Es ist erwähnenswert, dass sich einige Typen besser für die physische Abbildung eignen, während andere am besten für logische Netzplandiagramme funktionieren. Und die Art der Topologie, die Sie wählen, kann sich auf die Leistung und Stabilität Ihres Netzwerks auswirken. Daher ist es wichtig, die Optionen zu verstehen, bevor Sie Ihr Netzwerk designen. Sehen wir uns dazu die häufigsten Topologien und die jeweilige Art der Abbildung an, die dafür am besten geeignet ist. 

Bustopologie (logisch)

Eine Bustopologie, die auch als Linien-, lineare, Backbone- oder Ethernet-Topologie bezeichnet wird, verbindet jeden Computer über ein Kabel mit einem zentralen „Bus“ mit genau zwei Endpunkten. Mit anderen Worten: Wenn der zentrale „Bus“ ausfällt, fällt das gesamte Netzwerk aus.
Diagramm, das eine Netzwerkstruktur mit miteinander verbundenen Servern, Datenbanken und Benutzeroberflächen veranschaulicht.

Vorteile:

 

  • Gut für kleine Netzwerke
  • Einfachste Topologie zum linearen Verbinden von Computern und Geräten
  • Erfordert weniger Kabel als einige andere Topologien

 

Nachteile:

 

  • Wenn der zentrale „Bus“ ausfällt, ist Ihr Netzwerk nicht mehr verfügbar, wodurch Sie zu kritischen Zeiten möglicherweise keinen Zugriff auf wichtige Dateien und Informationen haben. 
  • Die Problembehandlung kann schwierig sein
  • Nicht ideal für große Netzwerke
  • Je mehr Geräte verbunden sind, desto langsamer kann das Netzwerk werden

Ringtopologie (logisch) 

In dieser Netzwerkkonfiguration verbinden sich Geräte über einen kreisförmigen Pfad, sodass jedes vernetzte Gerät mit zwei anderen in einem „Ringnetzwerk“ verbunden ist. Wenn Datenpakete also an ein Gerät gesendet werden, müssen sie sich durch den Ring bewegen, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Die meisten Ringtopologien sind unidirektional, das heißt, Daten können sich nur in eine Richtung bewegen. Außerdem sind bidirektionale Netzwerke möglich, bei denen Daten in beide Richtungen fließen. 

Vorteile:

 

  • Wenn alle Daten in eine Richtung fließen, ist das Risiko einer Paketkollision ausgeschlossen
  • Schnelle Datenübertragungen zwischen Arbeitsstationen
  • Das Hinzufügen von Arbeitsstationen wirkt sich nicht auf die Netzwerkleistung aus
  • Erfordert keinen Netzwerkserver, um die Netzwerkkonnektivität zwischen Arbeitsstationen zu steuern
Vier Hände, die jeweils ein andersfarbiges Puzzleteil halten, kommen zusammen, um die Teile zu einem vollständigen Bild zusammenzufügen.

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Die Abonnementgebühr wird nach Ende der einmonatigen kostenlosen Testphase erstmalig abgebucht. (Kreditkarte erforderlich). Sie können jederzeit kündigen, um zukünftige Abbuchungen zu vermeiden.
Nachteile: 
  • Alle Daten durchlaufen jede Arbeitsstation im Netzwerk, was zu einer Verlangsamung führen kann
  • Wenn eine Arbeitsstation ausgefallen ist, kann sich das auf das gesamte Netzwerk auswirken
  • Die Hardware, die benötigt wird, um Arbeitsstationen mit dem Netzwerk zu verbinden, kann teuer sein

Stern-Topologie (physisch) 

  Die Stern-Topologie verfügt über einen zentralen Hub oder Switch, der als Server fungiert, während die Peripheriegeräte als Clients fungieren. Alle Daten durchlaufen zuerst den Hub oder Switch, bevor sie an das verbundene Gerät weitergeleitet werden.  
Ein Diagramm, das verschiedene Netzwerkkonfigurationen zeigt, einschließlich Bus-, Stern- und Hybridtopologien, zwischen mehreren Geräten.

Vorteile:

 

  • Zentralisierte Netzwerkverwaltung
  • Computer lassen sich einfach zum Netzwerk hinzufügen
  • Höhere Zuverlässigkeit, weil einzelne Geräte das gesamte Netzwerk nicht beeinträchtigen

 

Nachteile:

 

  • Wenn der zentrale Hub oder Switch ausfällt, ist das gesamte Netzwerk nicht mehr verfügbar
  • Das primäre Netzwerkgerät steuert die Leistung und die Anzahl der Knoten, die das Netzwerk verarbeiten kann
  • Die Kosten für Verkabelung sowie Switches oder Router können hoch sein

Mesh-Topologie (physisch und logisch) 

Eine Mesh-Topologie verbindet Computer und Netzwerkgeräte und wird im Allgemeinen für Funknetzwerke verwendet. Bei einer Full-Mesh-Topologie sind alle Knoten verbunden, während bei einer Partial-Mesh-Topologie mindestens zwei Knoten im Netzwerk mit mehreren anderen Knoten in diesem Netzwerk verbunden sind. 

Vorteile:

 

  • Mehrere Geräte können gleichzeitig Daten senden, sodass das Netzwerk hohe Datenmengen verarbeiten kann
  • Bleibt auch dann stabil, wenn ein Gerät ausfällt
  • Das Hinzufügen von Geräten unterbricht die Datenübertragung zwischen Geräten nicht

 

Nachteile:

 

  • Die Kosten für die Implementierung von Meshnetzwerken können im Vergleich zu anderen Topologien hoch sein
  • Die Entwicklung und Wartung von Topologien kann eine Herausforderung sein
  • Hohe Wahrscheinlichkeit redundanter Verbindungen, die die Effizienz verringern und die Kosten erhöhen können

 

Zusätzlich zu den vier Haupttopologien gibt es auch Hybridtopologien, die mindestens zwei Topologien kombinieren, um etwas Neues zu schaffen. Durch Hybridisierung lässt sich die Stärke der Topologien nutzen und die jeweiligen Nachteile verringern. Wenn Sie zum Beispiel Bus- und Mesh-Technologie kombinieren, erhalten Sie eine Baumtopologie. Sie können aber auch Stern- und Ringtopologien, Stern- und Bustopologien sowie andere Kombinationen miteinander verbinden, um die Leistung zu erreichen, die Sie benötigen. Die Möglichkeiten sind praktisch endlos.  

5 gängige Schritte zum Erstellen von Netzplandiagrammen  

 Ganz gleich, ob Sie ein relativ einfaches Netzwerk erstellen oder ein komplexes Netzwerk mit vielen „beweglichen Teilen“ aufbauen: Ein Diagramm kann dabei helfen, zu visualisieren, wie die einzelnen Elemente zusammenwirken, bevor Sie tatsächlich Verbindungen herstellen. Sie brauchen jedoch zunächst ein Ziel. Wenn Sie also nicht sicher sind, was das Netzwerk leisten soll, nehmen Sie sich Zeit, über den Zweck nachzudenken, sprechen Sie mit den Personen, die es nutzen werden, oder recherchieren Sie, wie andere ähnliche Probleme gelöst haben. Sobald Sie ein klares Ziel vor Augen haben, können Sie mit dem Netzplandiagramm beginnen.  

1. Die Komponenten auflisten

 Beginnen Sie mit der Planung Ihres Netzwerks, indem Sie alle benötigten Geräte auflisten. Achten Sie darauf, auch Arbeitsstationen, Mainframes, Hubs, Server, Router, Firewalls und andere Komponenten aufzunehmen, die Sie benötigen, damit Ihr Netzwerk funktioniert. Lassen Sie dabei nichts aus. (Hinweis: Wenn die Liste zu unübersichtlich wird, können Sie mehrere Diagramme erstellen, wobei sich jedes Diagramm einem anderen Aspekt des Projekts widmet. So behalten Sie den Überblick, und Ihr Diagramm lässt sich leichter lesen.)  

2. Ihr Diagramm anordnen

Sobald Sie verstehen, was Ihr Netzwerk benötigt, können Sie mit dem Aufbau Ihres Diagramms beginnen und zusammengehörige physische oder logische Formen nah beieinander platzieren. In diesem Schritt nimmt Ihr Diagramm allmählich Form an. 

3. Verbindungen hinzufügen

Wenn Sie zwischen zwei Formen eine Linie ziehen, können Sie zeigen, wie diese beiden Elemente verbunden sind. Linien zeigen in der Regel, wie Informationen fließen, aber mit einer Linie lässt sich jede Verbindung darstellen, die für Ihr Netzwerk wichtig ist. Stellen Sie nur sicher, dass klar ist, wofür jede Linie steht. Wenn nötig, kann eine Legende helfen. 

4. Ihre Formen beschriften

Beschriften Sie die Symbole in Ihrem Netzplandiagramm, damit Sie und andere sie leichter verstehen. Achten Sie darauf, neben der Form alle relevanten Details zur Komponente anzugeben, oder nummerieren Sie die Elemente und fügen Sie die Details in einen Referenzleitfaden oder eine Legende ein.  

5. Das Diagramm formatieren

Da Sie Ihr Netzplandiagramm verwenden, es Stakeholdern präsentieren und andere es als Referenz heranziehen werden, sollte es professionell aussehen und leicht verständlich sein. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Diagramm klar ist, die Verbindungen durchgängig korrekt sind, keine Komponenten fehlen und die richtigen Informationen der richtigen Form zugeordnet sind. Und vergessen Sie nicht, die Größe und Farbe jeder Form bei Bedarf anzupassen.  

Der Wert von Netzplandiagrammen

Bei einem Netzwerk geht es darum, die richtigen Verbindungen herzustellen, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen und Menschen zu helfen, effizienter zu arbeiten. Und mithilfe von Netzplandiagrammdesign können Sie https://products.office.com/en-us/visio/data-visualizationyour Netzwerk planen, Lücken erkennen, Probleme (und Lösungen) identifizieren und Möglichkeiten finden, wie Sich Ihr Netzwerk zusammen mit dem unterstützten Unternehmen erstreckt und wächst. Vor diesem Hintergrund können Netzwerke für Organisationen jeder Größe ein unverzichtbares Werkzeug sein. Weitere Informationen finden Sie in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen von Netzplandiagrammen mit Software.

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