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Migros setzt bei Fleischverarbeitung auf Künstliche Intelligenz

Die Migros-Tochter Micarna will in Zukunft Mitarbeitende von repetitiven und körperlich ermüdenden Entscheidungsprozess zur Klassifizierung von Schlachtprodukten mit Künstlicher Intelligenz (KI) entlasten. In der Zerlegerei des grössten Schweizer Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Eiproduzenten soll die Produktidentifizierung statt durch Inaugenscheinnahme von Mitarbeitenden künftig mit einem Bildklassifizierungssystem auf Basis des Dienstes Custom Vision aus der Familie der Cognitive Services unterstützt werden. „Dass das System grundsätzlich funktioniert, konnte gemeinsam mit dem Microsoft Partner IT-Logix bereits gezeigt werden“, sagt Michael Kott, Leiter Projektmanagement bei Micarna in Bazenheid. „Jetzt muss das Material weiter bearbeitet werden, um eine Verfeinerung der Resultate zu erreichen.“ Ziel ist es, dass die Mitarbeitenden künftig für alle Produkte von der Künstlichen Intelligenz Vorschläge bekommen und diese nur noch im System mittels Knopfdruck bestätigen und verbuchen müssen. Künstliche Intelligenz soll den Menschen also nicht wegrationalisieren, sondern seine Arbeit erleichtern. Übernimmt der Service die körperlich anstrengende visuelle Arbeit der Klassifizierung, kann sich der Mensch auf die Bestätigung des Vorschlags, das das System gibt, konzentrieren und so seine Kräfte schonen. „Die Bildkategorisierung bringt eine grosse Erleichterung und auch langfristig eine Optimierung der Resultatqualität“, sagt Kott.

Die ausführliche Kundenreferenz finden Sie hier.

Zwei Kisten mit rohem Fleisch zu sehen.

 

Mehr Informationen zu Microsoft im Handel und der Konsumgüterbranche

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