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So verbessern ERP-Systeme das Supply Chain Management

Unternehmensressourcenplanung (Enterprise Resource Planning, ERP) – Software, die hilft, wichtige Geschäftsprozesse zu automatisieren, zu optimieren und zu verbessern – ist ein wichtiges Werkzeug, um Finanzen, Lieferkette, Betrieb, Handel, Berichterstellung, Fertigung und Personalaktivitäten einer Organisation an einem Ort zusammenzuführen. So können sich die Führungskräfte einer Organisation leicht ein vollständiges Bild von ihrem Unternehmen machen, ohne dass sie viele verschiedene Quellen konsultieren und die möglichen Auswirkungen der Komponenten aufeinander analysieren zu müssen.

 

Der Einsatz von ERP in Lieferkettensystemen ist besonders wichtig, da durch die Optimierung des Betriebs Zeit und Geld gespart werden kann und die Mitarbeitenden keine Informationen mehr manuell aktualisieren müssen. Moderne ERP-Lieferkettenmodule enthalten auch digitale Lösungen wie Dashboards, Business Intelligence und Internet der Dinge (IoT)-Technologie, um Prozesse wie die Bestandsverwaltung weiter zu vereinfachen.

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Optimieren und erweitern Sie Ihr Unternehmen mit Dynamics 365 Supply Chain Management, um Echtzeittransparenz, einheitliche Daten und prädiktive KI-Funktionen zu erhalten, die Ihnen helfen, die Ressourcenplanung zu verbessern und die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen zu beschleunigen.

Vorteile des Einsatzes von ERP in Lieferketten

 

Wenn Sie zu einem ERP-System für Lieferketten wechseln, können Sie das Gesamtbild aller Vorgänge in Ihrer Lieferkette an einem zentralen Ort sehen. So können Sie fundiertere Entscheidungen treffen und Analysen durchführen, besser mit verschiedenen Abteilungen kommunizieren, Kosten sparen und sich auf die besten Möglichkeiten zum Wachstum Ihres Unternehmens konzentrieren.

 

  • Gewinnen Sie Erkenntnisse in Echtzeit. Die Verwendung von KI-gestützten Echtzeitmetriken bedeutet, dass das Vertriebssystem Ihres Unternehmens ständig ausgewertet wird, um die Effektivität Ihrer Lieferkette zu verbessern und die Fähigkeit, schnell auf Betriebsstörungen oder Marktveränderungen zu reagieren.
  • Sparen Sie Zeit und Geld durch Automatisierung. Indem Sie zeitraubende tägliche Aufgaben wie die Rechnungsstellung durch Automatisierung reduzieren, schaffen Sie nicht nur mehr Zeit für Ihre Mitarbeiter, sondern beschleunigen auch die Vertrieb und tragen zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bei.
  • Brechen Sie Silos zwischen den Abteilungen auf. Wahrscheinlich haben Sie schon einmal eine Arbeitssituation erlebt, in der eine Abteilung Informationen nicht mit einer anderen Abteilung geteilt hat und ein unerwartetes Problem verursachte. Hier zeigt der Einsatz von ERP in Lieferketten seine wahre Stärke, da Abteilungsbarrieren abgebaut und Informationen an einem zentralen Ort für alle sichtbar vereint werden.
  • Transparenz erhöhen. Wenn Abteilungssilos beseitigt werden, erhalten Sie einen besseren Einblick in Kennzahlen und Leistung, was Ihnen dabei hilft, wichtige Erfolgsfaktoren wie Bestandskontrolle, Auftragserfüllung, Mitarbeiterproduktivität und Zukunftsprognosen zu kontrollieren.
  • Ihr Unternehmen voranbringen. Sobald Sie ein modernes ERP-System im Einsatz haben und alle zuvor aufgeführten Vorteile in Ihrem Werkzeugkasten haben, ist Ihr Unternehmen besser aufgestellt, um sich auf das Wachstum zu konzentrieren. Mit ERP-Lieferkettenmodulen können Sie neue Geschäftsmodelle erstellen, z.B. Abonnementprogramme. Dies ermöglicht es Ihnen, neue Märkte zu erschließen, Kunden mit alternativen Kaufmustern zu gewinnen und letztendlich Ihr Geschäft auszubauen.

So beeinflusst ERP die Effizienz des Supply Chain Management

 

Um besser zu verstehen, wie ein effizientes Supply Chain Management in ERP in der Praxis aussieht, betrachten Sie die folgenden Fallstudien von Unternehmen, die mit Dynamics 365 Supply Chain Management erfolgreich sind.

 

Toyota Material Handling India wechselte von der manuellen Eingabe von Bestandsdaten in Kalkulationstabellen zur Verwendung von cloudbasiertem ERP in seiner Lieferkette. Dadurch hat das Unternehmen jetzt eine zentrale Ansicht des Bestands an mehreren Standorten und Lagern. Als Resultat stieg die Produktivität der Mitarbeitenden, die Durchlaufzeit sank und die Ressourcen wurden optimiert.

 

Der führende Modehändler Aubainerie, der jedes Jahr ungefähr 6000 neue Produkte erstellt, benötigte eine Möglichkeit, seine großen Mengen an Bestandsdaten genau zu verwalten. Durch den Wechsel zu einem ERP-System in seiner Lieferkette, das kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert wird, konnte das Unternehmen das Einkaufserlebnis seiner Kunden personalisieren, was zu verbesserten Kundenerfahrungen und einem Anstieg der Konversionen um 25 Prozent führte.

 

Nachdem sein Legacy-System auf ein modernes ERP-System umgestellt wurde, hat Alterra Mountain Company eine Anlagenverwaltungslösung bereitgestellt, die vollständige Transparenz in den Zustand der Anlagen und die Kosten für deren Unterhalt bietet. Dies führte zu einer vereinfachten vorbeugenden Wartung, welche die Betriebszeit der Anlagen erhöht, sowie zu schnelleren und besser informierten Investitionsentscheidungen im Bezug auf Anlagen.

Integration von ERP-Software in Ihre Lieferkette

 

Wenn Sie wissen, wie Sie den Prozess der Integration von ERP-Software in Ihre Arbeitsabläufe am besten angehen, können Sie eine reibungslose Umstellung gewährleisten und Probleme minimieren.

 

  1. Stellen Sie Ihr Team zusammen. Ein wichtiger erster Schritt besteht darin, aus jeder Abteilung einen Vertreter zu haben, der seine individuellen Perspektiven und Bedürfnisse mit Ihnen teilt. So können Sie sicherstellen, dass Ihre neue ERP-Software Ihren Anforderungen entspricht. Wenn Sie sich treffen, besprechen Sie Ihre aktuellen Prozesse, was Sie verbessern möchten und welche Softwarelösungen gut geeignet erscheinen.
  2. Machen Sie sich mit Ihrem neuen System vertraut. Wenn Ihr Team eine ERP-Software ausgewählt hat, die möglichst vielen Punkten auf Ihrer Wunschliste entspricht, lassen Sie jedes Teammitglied eine gründliche Überprüfung der Funktionen und Möglichkeiten durchführen.
  3. Bereiten Sie Ihre Daten für den Übergang vor. Überprüfen und bereinigen Sie die Daten, die Sie migrieren möchten, bevor Sie diese in Tabellenkalkulationen zusammenstellen. Dort sammeln und segmentieren Sie die Daten in logische Tabellen, um die Umstellung auf das neue System zu vereinfachen.
  4. Testen, Testen, Testen. Verwenden Sie mit Ihrem Team eine Testdatenbank, die tatsächliche Transaktionsdaten enthält, um die Ausgabe zu validieren, die Genauigkeit zu testen und zu überprüfen, ob die Integrationen und Schnittstellen wie vorgesehen funktionieren. Stellen Sie sich diesen Schritt als eine Art Betatest vor – Sie haben die Möglichkeit, alle aufgetretenen Fehler zu beseitigen, bevor Sie das System in Ihrer gesamten Organisation implementieren.
  5. Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden. Besprechen Sie mit den Mitgliedern Ihres ERP-Teams, welche Arten von Schulungen für die Mitarbeitenden, die das neue System verwenden oder verstehen müssen, am sinnvollsten sind.
  6. Führen Sie das System ein. Erstellen Sie vor der Inbetriebnahme eine Checkliste, um den Überblick zu behalten und sich darauf vorzubereiten, wie Sie Aspekte wie Kommunikationsprotokolle für Systemausfallzeiten, Überprüfungen der Netzwerkgeschwindigkeit und -zuverlässigkeit sowie Datensicherungsprozesse handhaben. Sobald Sie live sind, müssen Sie bei Bedarf einige Anpassungen vornehmen – es ist unmöglich, jedes einzelne Szenario zu planen, das auftreten könnte.

Nächste Schritte zur Implementierung von ERP-Software

 

Der logische nächste Schritt für ein Unternehmen, das eine Umstellung auf ERP für seine Lieferkette in Erwägung zieht, ist die Auswahl des richtigen Technologiepartners, der anpassbare Software anbietet, die den spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens gerecht wird. Ein seriöser Partner fragt Sie nach Ihrem aktuellen System, welche Ziele Sie sowohl kurzfristig als auch in Zukunft verfolgen und welche Probleme (falls vorhanden) Sie lösen möchten.

 

Ein Technologiepartner von Microsoft kann Ihnen bei der Entscheidung helfen, welche Lösung für Ihr Unternehmen am sinnvollsten ist, z. B. Dynamics 365 Supply Chain Management und die Microsoft Supply Chain Platform.

 

Wenn Sie Hilfe benötigen, um die Führungsebene davon zu überzeugen, die Umstellung Ihrer Lieferkette auf ERP zu unterstützen, sollten Sie eine Dynamics 365-Demo planen, damit sich diese Personen aus erster Hand von den vielen Vorteilen überzeugen können, die eine Umstellung mit sich bringen kann.

Häufig gestellte Fragen

 

1. Wofür steht ERP und welche Rolle spielt es im Supply Chain Management?

 

ERP steht für Enterprise Resource Planning (Unternehmensressourcenplanung) und ist ein Softwaresystem, das zur Automatisierung und Optimierung wichtiger Geschäftsprozesse beiträgt. Supply Chain Management in ERP ist darauf ausgelegt, den Betrieb zu vereinfachen, um Zeit und Geld zu sparen, Ihr Geschäft auszubauen, auf Marktveränderungen zu reagieren und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften durch Ihr Unternehmen sicherzustellen.

 

2. Was ist ein Beispiel für ein Geschäftsszenario im ERP-Supply Chain Management?

 

Ein Beispiel aus der Praxis, wie ERP erfolgreich zur Verbesserung des Supply Chain Management eingesetzt wurde, ist das Wasser- und Prozessbehandlungsunternehmen ChemTreat. Vor dem Wechsel zu einem modernen ERP-System für die Lieferkette verfolgte das Unternehmen eingehende Materialien und einige Fertigungsprozesse manuell mit Tabellenkalkulationen. Nach der Umstellung erlangte ChemTreat eine durchgängige Transparenz seiner Lieferanten, Lagerbestände und Kunden. Dadurch kann das Unternehmen nun klar und schnell erkennen, welche Ausgaben es für welche Lieferanten tätigt, und diese Ausgaben direkt mit dem Verbrauch und der Nachfrage der Kunden verknüpfen.

 

3. Was ist der Unterschied zwischen ERP- und SCM-Systemen?

 

ERP steht für Enterprise Resource Planning (Unternehmensressourcenveraltung), und SCM steht für Supply Chain Management (Lieferkettenverwaltung). Obwohl ERP- und SCM-Systeme verwandt sind, konzentriert sich ein SCM-System speziell auf die Planung und Ausführung der Lieferkette, während ein ERP-System einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, der alle damit verbundenen Funktionen einbezieht, die eine Lieferkette betreffen, wie Finanzen, Betrieb, Handel, Berichterstellung, Fertigung und Personalaktivitäten.

 

4. Welche Vorteile bietet ERP?

Hier sind einige der ERP-Vorteile:

 

  • Bereitstellung einer umfassenderen Lösung für Omnichannel-Commerce, die Backoffice-, In-Store- und digitale Erfahrungen kombiniert.
  • Steigerung der Rentabilität bei gleichzeitiger Verbesserung der Konformität.
  • Verwalten von Unternehmensdaten und Optimieren von Mitarbeiterverwaltungsaufgaben wie Gehaltsabrechnung und Einstellung.
  • Verbesserung der Geschäftskommunikation.
  • Automatisierung der täglichen Prozesse durch robotergesteuerte Prozessautomatisierung, die Zeit und Geld spart.
  • Erfüllung der Kundenanforderungen und Verwaltung der Ressourcen mithilfe von Echtzeitdaten.

 

5. Wie funktionieren ERP-Systeme?

 

ERP-Systeme funktionieren, indem sie Finanzen, Lieferkette, Betrieb, Handel, Berichterstellung, Fertigung und Personalaktivitäten einer Organisation an einem Ort zusammenfassen, um eine vereinfachte und besser informierte Verwaltung zu ermöglichen. ERP-Systeme in Lieferketten nutzen auch digitale Werkzeuge wie IoT-Komponenten und KI-Überwachung und -Automatisierung, um Daten und Analysen weiter zu verbessern.

 

6. Ist ERP-Software einfach zu erlernen?

 

Da ERP-Software darauf ausgelegt ist, organisatorische Entscheidungen, Strategien und Abläufe zu vereinfachen und den Zeitaufwand für die Konsultation mehrerer Datenquellen zu reduzieren, dürfte das Erlernen der Verwendung von ERP-Software ein unkomplizierter Prozess sein. Die Migration zu einem ERP-System sollte jedoch ein durchdachter und nicht überstürzter Prozess sein.

 

7. Was ist ein ERP-System in der Fertigung?

 

Ein ERP-System in der Fertigung konzentriert sich darauf, die Unternehmenskommunikation zu verbessern, tägliche Prozesse mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung zu automatisieren und die Kundenbedürfnisse zu erfüllen sowie Ressourcen mittels Echtzeitdaten zu verwalten. Zusätzliche Schwerpunkte sind die Optimierung des Projektmanagements, der Kostenverwaltung und der Produktionsplanung.

 

8. Was ist ein ERP-System in der Logistik?

 

Ein ERP-System in der Logistik bedeutet, dass alle primären Komponenten eines Unternehmens – beispielsweise Finanzen, Lieferkette, Betrieb, Handel, Berichterstellung, Fertigung und Personalaktivitäten – in einer einzigen Quelle einsehbar sind, sodass Führungskräfte unternehmensweit fundiertere Entscheidungen treffen können, basierend darauf, wie sich die verschiedenen Komponenten gegenseitig beeinflussen.

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